Beckenbodentherapie

Das Beckenbodenkonzept wurde 1996 erstmalig in Zürich vorgestellt und seither stetig weiterentwickelt und verbessert. Es handelt sich dabei um ein ganzheitliches Konzept zur Verbesserung eines schwachen Beckenbodens. Dieser besteht aus einem dreischichtigem, komplizierten Muskelgeflecht mit unter anderen folgenden Aufgaben:

1. Das Tragen unserer Organe um eine Verlagerung nach unten zu vermeiden.

2. Reflektorisches Gegenhalten beim Husten und Niesen, um unkontrollierten Harnabgang zu vermeiden.

3.Das Loslassen und Öffnen der Muskulatur bei der Ausscheidung ( Urin/ Stuhl ) und beim Geschlechtsverkehr ist elementar wichtig.

Beckenbodentraining findet seine Anwendung nicht nur bei Frauen, es können auch Männer betroffen sein.  Bei Frauen kommt es häufig nach der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre zur Abschwächung der Beckenbodenmuskulatur ( Senkungsproblematik oder hyperaktive Blase). Die Männer betrifft es nach Prostataopertaionen oder bei erektilen Dysfunktionen.

In diesem Konzept geht es nicht ausschließlich um die Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur, sondern um die Wahrnehmung, das Erlernen der richtigen Haltung und Atmung sowie Toilettentraining und das bewusste  Umgehen mit wichtigen Alltagssituationen ( Beruf / Sport ).