Zusammenfassung des Urteils vom AG Berlin Köpenick Mit dem Az.: 13 C 107/11:
 
„Die Krankenversicherung hat – sofern zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsunternehmen nichts Abweichendes vereinbart wurde – die zwischen Versicherungsnehmer und Physiotherapeuten vereinbarte Vergütung zu erstatten. Sie darf den Erstattungsanspruch nicht einseitig kürzen. Die gesetzliche Regelung des § 192 Abs. 2 VVG beschränkt sich auf Fälle eines auffälligen Missverhältnisses, etwa wenn die Vergütung das Doppelte des üblichen Satzes erreicht. Unterhalb dieser Schwelle besteht keine Anpassungsmöglichkeit der Versicherung. Die Vereinbarung des 2,3-fachen VDAK-Satzes ist nicht zu beanstanden.“
 
Quelle: Dr. Blum & Hanke Rechtsanwälte Büro Berlin  www.blum-­‐hanke.de

 

 

 

 

Urteil vom Landgericht Frankfurt vom 17.11.2016